Sonntag, 30. März 2008
Koyasan 高野山 13. Maerz
Nach einer laengeren Internetabstinenz hier nun die restlichen Berichte von meinen letzten Reisen. Anschliessend an Nara habe ich mich auf den Weg zum Koyasan aufgemacht, erstmals 819 von dem Moench Kukai besiedelt. Der Koya gilt als die Wiege des japanischen Shingonbuddhismus mit einer Universität für religiöse Studien und über 100 Tempeln, von denen viele Pilgern (aber auch normalen Touristen) Unterkunft bieten. In so einem Tempel habe ich uebernachtet, aber dazu spaeter. Zuerst war Sightseeing angesagt, hier in einem der Zengaerten. Man beachte den Schnee, der fuer mich ganz ungewoehnlich momentan ist.
Eines der zahlreichen Steingraeber, leider ist mir der Bedeutung des roten Laetzchens nicht klar geworden.
So sieht dann also ein japanischer Friedhof auf dem Koyasan aus:
Und das unglaublich leckere Essen im Tempel. Eine Uebernachtung muss man sich in einem mit Tatamimatten ausgelegten Raum vorstellen, aehnlich wie im Ryokan. Man musste um 7hoo fuer die Morgenmesse bereit sein, in der 3 Moenche aus einem Buechlein Verse gesungen haben (ca. 30 Minuten). Danach wurde man dann in einen anderem Raum mit Statuen geleitet wo alles Moegliche verbrannt worden ist. Leider ist mir das alles auch noch nicht so ganz klar, werde mich aber noch genauer informieren. Das Essen jedenfalls war unglaublich koestlich, v.a. da sie auch nur vegetarisch kochen war es fuer mich ideal :)
Der Tempelgarten...
Und am naechsten Morgen zum Abschied buddhistische Moenche:
Montag, 24. März 2008
Nara 奈良 12 Maerz
Am Mittwoch ging es fuer mich dann nach Nara -japanische Haupstadt im 8 Jhd.- weiter, Yoko hingegen kehrte nach Tokyo zurueck. Als Ersatz habe ich im Hostel Elena, eine Russin die in Tokyo studiert, getroffen und auch am selben Tag nach Nara wollte, so dass wir beschlossen, zusammen zu fahren.
Sie ist dann aber am Abend nach Kyoto zurueck gekehrt, wobei ich in Nara in einem Ryokan abstieg.
Auf dem Weg nach Nara, eine Seite der Tore:

Und die andere Seite:

Nara ist voller zahmer Rehe, die mussten natuerlich direkt fotografiert werden...
Zwar touristisch gut besucht, findet man auch in Nara immer wieder schoene, ruhige Ecken.
Anfaenge der Kirschbluete, die Japaner sind genauso begeistert...
Und der Riesenbuddha, mit Sockel 30 m hoch und laut Wikipedia 452 Tonnen schwer - ich habe ihn nicht versucht zu heben ;)
Eine Schulklasse, absolut typisch, japanische High School Uniformen.
Und mein Zimmer im Ryokan, das Futon wird zum Schlafen "aufgebaut".
Sie ist dann aber am Abend nach Kyoto zurueck gekehrt, wobei ich in Nara in einem Ryokan abstieg.
Auf dem Weg nach Nara, eine Seite der Tore:
Und die andere Seite:
Kansai (Kyoto) 関西(京都) 9 - 11 Maerz
Kurze Fakten zu meiner Kansai\Western Honshu Tour
Zurueckgelegte Kilometer:
2500km mit Bus, Bahn, Metro, Schiff und zu Fuss in knapp 2 Wochen
Stationen: Kyoto-Nara-Koyasan-Osaka-Kobe-Himeji
-Okayama-Shiraishijima(Setosee)-Hiroshima-Miajima
Uebernachtungen in: Hostels, Hotels, Ryokans, Familie und auch in einem buddhistischen Tempel auf dem Koyasan
Geschossene Fotos: 580, davon mittlerweile 280 geloescht
Start war in Kyoto mit Yoko. Wie schon frueher erwaehnt, ist der Nachtbus eine guenstige Alternative zum Zug, so dass wir um 6h17 morgens in Kyoto ankommen. Der Bahnhof war quasi menschenleer, ein Erlebnis wenn man aus Tokyo kommt. Kyoto selber hat "nur" 1 1\2 Millionen Einwohner, ist voller Touristen, aber dennoch wesentlich ruhiger als Tokyo. Es gibt nur 2 Metrolinien, so dass man meistens auf das gute Busliniennetz zurueckgreifen muss. Kyoto war bis zum vorletzten Jahrhundert Hauptstadt und wurde kaum zerstoert, so dass man noch immer 2000 Tempel etc besichtigen kann. Mich hat es etwas mit einem netten Fluss, etwas in einer Tal senke gelegen und mit vielen Baeumen (die gibts in Tokyo nun mal kaum) an Heidelberg erinnert.
Um 8hoo haben wir eingecheckt, ruhten uns dann noch bis 9hoo aus und dann ging die Besichtigung los. Zuerst war der Ginkakuji dran, uebersetzt mit Silberner Pavillon. Dieser sollte ein Gegenstueck zum Goldenen Pavillon sein, der tatsaechlich golden ist. Beim Bau des silbernen Pavillons ging leider das Geld aus, so dass er noch immer nicht und wohl auch nicht mehr silbern werden wird. Die Aussicht war immerhin sehr schoen:

Weiter ging es dann auf dem bekannten Philosophenweg, an dem sehr viele Tempel gelegen sind. Die Kirschbluete zeigte sich schon zaghaft:

Das grosse Tor am Heianschrein:

Deutsch-japanische Freundschaft, Yoko und ich vor unseren Laenderflaggen:

Und etwas spaeter der Kiyomizudera, der leider schon geschlossen war (die meisten Tempel schliessen um 5hoo)

Abendspaziergang in Kyoto

Im Garten eines Tempels in Arashiyama, rechts im Bild sind fuer den Winter verpackte Palmen
Und auch hier Kirschbluete, links Adam, ein Englaender, den wir im Hostel kennengelernt haben, Yoko und ich:

Die Aussicht geniessen...
Zurueckgelegte Kilometer:
2500km mit Bus, Bahn, Metro, Schiff und zu Fuss in knapp 2 Wochen
Stationen: Kyoto-Nara-Koyasan-Osaka-Kobe-Himeji
-Okayama-Shiraishijima(Setosee)-Hiroshima-Miajima
Uebernachtungen in: Hostels, Hotels, Ryokans, Familie und auch in einem buddhistischen Tempel auf dem Koyasan
Geschossene Fotos: 580, davon mittlerweile 280 geloescht
Start war in Kyoto mit Yoko. Wie schon frueher erwaehnt, ist der Nachtbus eine guenstige Alternative zum Zug, so dass wir um 6h17 morgens in Kyoto ankommen. Der Bahnhof war quasi menschenleer, ein Erlebnis wenn man aus Tokyo kommt. Kyoto selber hat "nur" 1 1\2 Millionen Einwohner, ist voller Touristen, aber dennoch wesentlich ruhiger als Tokyo. Es gibt nur 2 Metrolinien, so dass man meistens auf das gute Busliniennetz zurueckgreifen muss. Kyoto war bis zum vorletzten Jahrhundert Hauptstadt und wurde kaum zerstoert, so dass man noch immer 2000 Tempel etc besichtigen kann. Mich hat es etwas mit einem netten Fluss, etwas in einer Tal senke gelegen und mit vielen Baeumen (die gibts in Tokyo nun mal kaum) an Heidelberg erinnert.
Um 8hoo haben wir eingecheckt, ruhten uns dann noch bis 9hoo aus und dann ging die Besichtigung los. Zuerst war der Ginkakuji dran, uebersetzt mit Silberner Pavillon. Dieser sollte ein Gegenstueck zum Goldenen Pavillon sein, der tatsaechlich golden ist. Beim Bau des silbernen Pavillons ging leider das Geld aus, so dass er noch immer nicht und wohl auch nicht mehr silbern werden wird. Die Aussicht war immerhin sehr schoen:
Weiter ging es dann auf dem bekannten Philosophenweg, an dem sehr viele Tempel gelegen sind. Die Kirschbluete zeigte sich schon zaghaft:
Das grosse Tor am Heianschrein:
Deutsch-japanische Freundschaft, Yoko und ich vor unseren Laenderflaggen:
Und etwas spaeter der Kiyomizudera, der leider schon geschlossen war (die meisten Tempel schliessen um 5hoo)
Abendspaziergang in Kyoto
Im Garten eines Tempels in Arashiyama, rechts im Bild sind fuer den Winter verpackte Palmen
Die Aussicht geniessen...
Donnerstag, 20. März 2008
Demnaechst\Mamonaku
So, heute bin ich von meiner Backpackingtour aus der Kansairegion und Westernhonshu wiedergekommen und werde mich bald daran machen, mindestens die Haelfte meiner 600 Fotos zu loeschen und die besten auszusuchen.
Mittwoch, 5. März 2008
Last but not least: Okinawa Teil III (Gyokusendo-Hoehle, Naha und Zamami-jima)
Last but not least kommt jetzt der letzte Teil meiner Okinawareihe, sprich die beiden letzten Tage, die wir in einem anderen Hotel der "Superhotel"kette in Naha verbracht haben.
Morgens haben wir uns auf den Weg zu einer 5km langen Hoehle gemacht, bei der aber "nur" 900m fuer Besucher geoeffnet waren. Die Hoehle war ueberraschend warm (21 Grad, Luftfeuchtigkeit 90%) und extrem interessant. Die meisten Bilder der Stalagmiten und Stalaktiten und Stalagnaten sind mangels Licht nicht so schoen, daher hier nur ein "Meisterstueck":
Am Ende der Hoehle gab es dann eine Art Freilichtmuseum, wo japanische Handwerkskuenste vorgefuehrt worden sind. Ich habe vergessen zu erwaehnen, dass auf Ie-jima kurzzeitig die Sonne geschiehen hat, schaetzungsweise 5 Minuten, ich aber dann leider dennoch einer Tomate aehnlich sah und sehe. Daher sind die meisten Bilder der folgenden Tage unter Zensur gefallen, also schaut bitte auch bei den folgenden nicht so genau hin;)

Und das ist nun das schoene, hust*, Naha. Es ist zwar tatsaechlich mehr Gruen als in Tokyo vorhanden, aber dennoch wuerde ich nicht gerade den Preis fuer architektonische Meisterleistungen vergeben...
Am letzten Tag sind wir dann in der letzten Hoffnung noch auf eine andere kleine Insel namens Zamami gefahren, von der wir gehoert haben, dass sie einen wunderschoenen Strand hat. Die Wettervorhersage war zwar bescheiden, aber es wurde im Laufe des Tages besser.
Bei Ankunft sah es noch so aus:

Das war dann ungefaehr in der MItte des Tages, unser Stranderwartung hat sich vollends erfuellt...

Et voila, nur dass der Strand nicht aus Sand, sondern aus kleinen Steinchen, vertrockneten Korallen etc besteht.

Beim Herumlaufen auf der Insel konnten wir dann weiter wunderschoene Ausblicke geniessen.

Posen muss natuerlich sein, wenn man schonmal an so einem schoenen Strand ist. Fuer Badekleidung war es dann aber doch zu kalt :(

Das Wasser sieht zwar tuerkis aus, von der Naehe betrachtet ist es aber glasklar:

Eden, sportlich aktiv, wollte die Insel heben ;)
Und auf der Rueckfahrt im Speedboat. Das war aeusserst schnell und uns war aeusserst schlecht.
Morgens haben wir uns auf den Weg zu einer 5km langen Hoehle gemacht, bei der aber "nur" 900m fuer Besucher geoeffnet waren. Die Hoehle war ueberraschend warm (21 Grad, Luftfeuchtigkeit 90%) und extrem interessant. Die meisten Bilder der Stalagmiten und Stalaktiten und Stalagnaten sind mangels Licht nicht so schoen, daher hier nur ein "Meisterstueck":
Und das ist nun das schoene, hust*, Naha. Es ist zwar tatsaechlich mehr Gruen als in Tokyo vorhanden, aber dennoch wuerde ich nicht gerade den Preis fuer architektonische Meisterleistungen vergeben...
Bei Ankunft sah es noch so aus:
Das war dann ungefaehr in der MItte des Tages, unser Stranderwartung hat sich vollends erfuellt...
Et voila, nur dass der Strand nicht aus Sand, sondern aus kleinen Steinchen, vertrockneten Korallen etc besteht.
Beim Herumlaufen auf der Insel konnten wir dann weiter wunderschoene Ausblicke geniessen.
Posen muss natuerlich sein, wenn man schonmal an so einem schoenen Strand ist. Fuer Badekleidung war es dann aber doch zu kalt :(
Das Wasser sieht zwar tuerkis aus, von der Naehe betrachtet ist es aber glasklar:
Eden, sportlich aktiv, wollte die Insel heben ;)
Okinawa Teil II (Manzamo, Ocean Expo World, Ie-jima)
Und weiter geht es mit der Fortsetzung von unser "tropischen" Insel:
Ueber Manzamo, was mich etwas an Etretat in Frankreich erinnert hat nur voller Japaner gewesen ist, sind wir Richtung Nago gefahren. Nago ist die zweitgroesste Stadt der Insel und auch recht haesslich. Als Unterkunft hatten wir uns zuvor schon uebers Internet das Nago Guest House herausgesucht, was sich beim Naeherkommen leider als rostige Container am Strand neben einer Bundesstrasse und einer Baustelle herausstellte. Wir sind dann ca. 1 Std lang in der Stadt herumgeirrt bis wir im "Superhotel" Einzug hielten. Diese Hotelkette kann ich absolut empfehlen. Das Hotel war neu, sauber, ein sehr reichhaltiges Fruehstueck, schoenes grosses Bett, Onsen, eigenes grosses Badezimmer und das fuer 6 Euro mehr als die Container die Nacht gekostet haetten.
Nach dem Einchecken sind wir dann erstmal zur Ocean Expo World gefahren, was auch sehr interessant war, auch wenn uns das Aquarium zu teuer gewesen ist und wir daher nur die kostenlosen Einrichtungen besucht haben. Die Delphine waren natuerlich in viel zu kleinen Becken, bei den Schildkroeten ging es dann schon besser zu:

Auch sehr schoen war das Tropical Flower Center, wo ganz ganz viele Orchideen waren...

Und wir haben das erste Mal endlich eine Art tropischen Strand entdeckt. Mangels Sonne und einem kalten Wind sind wir dann aber auch wieder sehr schnell gefluechtet.

Am naechsten Tag sind wir dann zur Insel Ie gefahren, wo wir eine Radtour geplant haben. Von weitem sah sie so aus:

Von nahem war sie leider auch sehr zugebaut, Hofhunde bellten (warum schafft man sich einen Hund an, wenn dieser eh nur angeleint sein Leben verbringt?) und die freien Flaechen waren meist kultivierte Felder. Schoene Stellen gab es dennoch ein paar, und diese folgen hier:


Diese "Strasse" war frueher eine US-Landebahn fuer Flugzeuge. Wegen des schlechten Belags haben sie diese aber ein paar 100m weiter versetzt, so dass diese Bahn frei befahr bar ist.

Ueber Manzamo, was mich etwas an Etretat in Frankreich erinnert hat nur voller Japaner gewesen ist, sind wir Richtung Nago gefahren. Nago ist die zweitgroesste Stadt der Insel und auch recht haesslich. Als Unterkunft hatten wir uns zuvor schon uebers Internet das Nago Guest House herausgesucht, was sich beim Naeherkommen leider als rostige Container am Strand neben einer Bundesstrasse und einer Baustelle herausstellte. Wir sind dann ca. 1 Std lang in der Stadt herumgeirrt bis wir im "Superhotel" Einzug hielten. Diese Hotelkette kann ich absolut empfehlen. Das Hotel war neu, sauber, ein sehr reichhaltiges Fruehstueck, schoenes grosses Bett, Onsen, eigenes grosses Badezimmer und das fuer 6 Euro mehr als die Container die Nacht gekostet haetten.
Auch sehr schoen war das Tropical Flower Center, wo ganz ganz viele Orchideen waren...
Am naechsten Tag sind wir dann zur Insel Ie gefahren, wo wir eine Radtour geplant haben. Von weitem sah sie so aus:
Von nahem war sie leider auch sehr zugebaut, Hofhunde bellten (warum schafft man sich einen Hund an, wenn dieser eh nur angeleint sein Leben verbringt?) und die freien Flaechen waren meist kultivierte Felder. Schoene Stellen gab es dennoch ein paar, und diese folgen hier:
Dienstag, 4. März 2008
Okinawa Teil I (沖縄)
Okinawa, 1555km von Tokyo entfernt, gilt als japanisches Urlaubsparadies und subtropische Insel mit Korallenriffen und kristallklaren\tuerkisem Ozean. Mit dementsprechend hohen Erwartungen auf Palmenstrand und T-shirt Wetter sind wir hingeflogen und wurden stark enttaeuscht: Es war bewoelkt, 12 Grad warm und die 100km war extrem zugebaut. Natuerlich habe ich jetzt hier nicht die unschoenen Stadtbilder hochgeladen, sondern die wenigen netten (oder auch weniger netten) Plaetze, die wir gefunden haben.
Angekommen sind wir letzte Woche Montag, ich bin mit der typisch japanischen Maske geflogen um erstens andere nicht mit meiner Erkaeltung anzustecken und zweitens nicht noch zusaetzlich andere Bakterien von der Flugzeugklimaanlage einzuatmen. Der Flughafen war sehr schoen, mit Orchideen und Palmen sehr vielversprechend...

Die erste Nacht haben wir in einem der beruehmten Kapselhotels verbracht. Als Frauen hatten wir den Vorteil, die 'Deluxe' Kapseln fuer den halben Preis zu bekommen. Im unteren Bild sieht man die normalen "Hundezwinger", die aber normal mit Radio und TV ausgestattet sind und eigentlich nur von Maennern fuer umgerechnet 18 Euro bezogen werden.
Die Deluxekapseln waren entweder einzeln oder zu zweit in einem eigenen kleinen Raum ohne Fenster. Es war recht stickig und das 70er Jahre Design auch leicht gewoehnungsbeduerftig. Sonst war es eigentlich mehr wie ein Hochbett...

Am naechsten Tag sind wir dann nach Shuri aufgebrochen, was fuer Tokyoter Verhaeltnisse, bei denen 1-2 Std Hinfahrt normal ist, mit 20 Minuten unglaublich nah lag. Da habe ich dann auch die ersten und einzigen Amerikaner gesehen, was mich sehr ueberrascht hat, da Okinawa eigentlich als Klein-Amerika bekannt ist. Dennoch war ich grundsaetzlich die einzige "Gaijin" und wurde beim Sprechen auch nicht angeguckt, da sie davon ausgingen dass ich eh nichts verstehe. Einmal gingen 2 Frauen sogar so weit, dass sie sich mit Eden, meiner Reisebegleitung die durch ihre HongKong Herkunft asiatisch aussieht, unterhalten haben und danach zu mir auf englisch meinten, ich koenne ja lucky sein, dass ich jmd habe, der so gut Japanisch spricht. Eden meinte daraufhin, dass ich auch Japanisch spreche und ich habe auf Japanisch geantwortet, dass ich ihre Konversation problemlos mitverfolgen konnte. Sie waren leicht schockiert und haben sich erstmal 10Mal entschuldigt.

Shuri wurde von dem Herrscher Okinawas bewohnt und das Interessante hierbei ist, dass es durch die nahe Lage zu China sowohl unter japanischen als auch chinesischen Einfluss erbaut worden ist.

Die naechste Station war der Fukushu-en Garten, ein nach chinesischem Vorbild geschaffener Garten in Naha, der Hauptstadt der Insel. Wirklich ein kleines Paradies und wunderschoen, nur die streunenden Strassenkatzen, die ich dort das erste Mal gesehen habe, waren ein merkwuerdiges Erlebnis.

Am Nachmittag hat es dann leider so geschuettet, dass wir unseren Programmpunkt in ein Freilichtmuseum zu fahren, abgeaendert haben und stattdessen direkt in unsere Unterkunft gefahren sind. Die sah dann so aus:

Wir waren die einzigen Gaeste was bei dem Zustand dieser Herberge kein Wunder war. Noch schlimmer aber war, dass wir durch das schlechte Wetter im Haus festsassen, was von innen leider genauso aussah. Als es dann eine kurze Regenpause gab, haben wir dann einen netten Spaziergang ans nahe gelegene Meer gemacht und im Dorf, wo es nichtmal einen Kombini gab, versucht einzukaufen.

Naja, immerhin war die nahe Aussicht schoen...

Um uns dann spaeter die Zeit zu vertreiben, haben wir uns mangels Mitnahme von Gesellschaftsspielen selber ein "Mensch aergere Dich nicht" gebastelt, was sehr amuesant war.
Die Nacht war sehr sehr stuermisch und wir haben es dann vorgezogen, am naechsten Morgen so schnell wie moeglich weiterzuziehen...
Angekommen sind wir letzte Woche Montag, ich bin mit der typisch japanischen Maske geflogen um erstens andere nicht mit meiner Erkaeltung anzustecken und zweitens nicht noch zusaetzlich andere Bakterien von der Flugzeugklimaanlage einzuatmen. Der Flughafen war sehr schoen, mit Orchideen und Palmen sehr vielversprechend...
Die erste Nacht haben wir in einem der beruehmten Kapselhotels verbracht. Als Frauen hatten wir den Vorteil, die 'Deluxe' Kapseln fuer den halben Preis zu bekommen. Im unteren Bild sieht man die normalen "Hundezwinger", die aber normal mit Radio und TV ausgestattet sind und eigentlich nur von Maennern fuer umgerechnet 18 Euro bezogen werden.
Am naechsten Tag sind wir dann nach Shuri aufgebrochen, was fuer Tokyoter Verhaeltnisse, bei denen 1-2 Std Hinfahrt normal ist, mit 20 Minuten unglaublich nah lag. Da habe ich dann auch die ersten und einzigen Amerikaner gesehen, was mich sehr ueberrascht hat, da Okinawa eigentlich als Klein-Amerika bekannt ist. Dennoch war ich grundsaetzlich die einzige "Gaijin" und wurde beim Sprechen auch nicht angeguckt, da sie davon ausgingen dass ich eh nichts verstehe. Einmal gingen 2 Frauen sogar so weit, dass sie sich mit Eden, meiner Reisebegleitung die durch ihre HongKong Herkunft asiatisch aussieht, unterhalten haben und danach zu mir auf englisch meinten, ich koenne ja lucky sein, dass ich jmd habe, der so gut Japanisch spricht. Eden meinte daraufhin, dass ich auch Japanisch spreche und ich habe auf Japanisch geantwortet, dass ich ihre Konversation problemlos mitverfolgen konnte. Sie waren leicht schockiert und haben sich erstmal 10Mal entschuldigt.
Shuri wurde von dem Herrscher Okinawas bewohnt und das Interessante hierbei ist, dass es durch die nahe Lage zu China sowohl unter japanischen als auch chinesischen Einfluss erbaut worden ist.
Die naechste Station war der Fukushu-en Garten, ein nach chinesischem Vorbild geschaffener Garten in Naha, der Hauptstadt der Insel. Wirklich ein kleines Paradies und wunderschoen, nur die streunenden Strassenkatzen, die ich dort das erste Mal gesehen habe, waren ein merkwuerdiges Erlebnis.
Am Nachmittag hat es dann leider so geschuettet, dass wir unseren Programmpunkt in ein Freilichtmuseum zu fahren, abgeaendert haben und stattdessen direkt in unsere Unterkunft gefahren sind. Die sah dann so aus:
Wir waren die einzigen Gaeste was bei dem Zustand dieser Herberge kein Wunder war. Noch schlimmer aber war, dass wir durch das schlechte Wetter im Haus festsassen, was von innen leider genauso aussah. Als es dann eine kurze Regenpause gab, haben wir dann einen netten Spaziergang ans nahe gelegene Meer gemacht und im Dorf, wo es nichtmal einen Kombini gab, versucht einzukaufen.
Naja, immerhin war die nahe Aussicht schoen...
Um uns dann spaeter die Zeit zu vertreiben, haben wir uns mangels Mitnahme von Gesellschaftsspielen selber ein "Mensch aergere Dich nicht" gebastelt, was sehr amuesant war.
Die Nacht war sehr sehr stuermisch und wir haben es dann vorgezogen, am naechsten Morgen so schnell wie moeglich weiterzuziehen...
Abonnieren
Posts (Atom)